14. Februar 2023

von Giovanna Franken

Das Thema Webentwicklung ist natürlich komplex, von UX bis UI und weiterer Fachsimpelei. Daher ist es für Sie ohnehin sinnvoll, für Ihr Online-Projekt einen Profi hinzuzuziehen, da Sie Ihr Projekt auf diesem Wege nicht nur punktuell im Griff haben, sondern gemeinsam mit einem Experten eine Online-Strategie entwickeln können. Auch wenn Sie nun in sicheren Händen sind, lohnt es sich dennoch, die Branche und Ihre Begriffe besser zu verstehen. Nach dem Lesen dieses Artikels werden Sie genau wissen, wo der Unterschied zwischen UX und UI liegt, auf welchen Bereich Sie gesteigerten Wert legen sollten.

Wo liegt der Unterschied?

Webentwicklung, Webdesign, User Experience und User Interface sind eng miteinander verknüpft, sodass kein Bereich für sich allein existiert. Die Webentwicklung konzentriert sich vor allem auf die technischen Maßnahmen im Back- und Frontend. Hier wird beispielsweise eine Website programmiert. Das Webdesign ist wie eine Oberkategorie für alle visuellen Umsetzungen und das Nutzererfahren zu verstehen. Darunter fallen dann auch die User Experience und das User Interface.

User Interface

Das User Interface (UI) befasst sich zentral mit der Steuerung einer Website oder Anwendung, also wie Besucher*innen in Interaktion mit der Oberfläche treten. Das schließt auch Schaltflächen und Gestensteuerung mit ein.

User Experience

Die User Experience ist eine weitere Spezialisierung des Webdesigns, das das Nutzverhalten und -gefühl eines Users beim Anwenden hat. Mit der UX werden noch viele weitere Aspekt angesprochen, befasst sich aber immer mit der Perspektive der Nutzer*innen.

Wichtig: Dies sind dringende Empfehlungen, denn unnatürliche Linkprofile, die ausschließlich auf ein hohes Ranking durch die Nutzung von Keyword-Links aus sind, können von Google abgestraft werden.

Der Blickwinkel

Das UI beeinflusst die UX und beide wiederum die Webentwicklung, damit gibt es nicht nur Überschneidungen, sondern auch Wechselwirkungen. Um genauer zu verstehen, welche Aufgabe und welche Wirkung jedes Gebiet hat, gehen wir nun etwas mehr in die Tiefe.

An einem der häufigsten Probleme, der Ladegeschwindigkeit einer Website, lassen sich die Unterschiede der Bereiche gut erklären. Braucht eine Seite zu lange zum Laden, kann es u. a. daran liegen, dass die Inhalte wie z. B. die eingebauten Bilder zu komplex sind. Das Webdesign kann in diesem Fall Abhilfe schaffen, indem der Webdesigner Bilder und Grafiken komprimiert, anpasst oder neu exportiert. Auch kann er überflüssige Inhalte der Seite kürzen. Die Webentwicklung hätte die Aufgabe, die Datei für eine schnellere Ladegeschwindigkeit zu bearbeiten. Hier kann beispielsweise eine bessere Dateikomprimierung die Dateigröße reduzieren und somit für mehr Speed sorgen. Auch können CSS-Sprites verwendet werden, um die Bandbreite zu verringern, da bei Sprites Grafiken zusammengefasst fungieren. Aus der Sicht des User Interface müssen alle Bedienelemente funktionieren, damit die Ladezeit sich nicht ins Endlose zieht. Das bedeutet, dass die Elemente möglichst simpel und responsiv gehalten werden. Zu guter Letzt ist die User Experience das Ergebnis des Zusammenwirkens der anderen Bereiche. Denn übernehmen diese ihren Job nicht gut, ist es wahrscheinlich, dass eine Nutzerin oder ein Nutzer durch die langsame Ladezeit eine schlechte Nutzerfahrung sammelt und Ihre Webseite nach nur wenigen Sekunden wieder verlässt.

Da also Maßnahmen der Webentwicklung bzw. des Webdesigns in der UX festzustellen sind und die am besten nur positiver Natur sein sollten, ist es wichtig, direkt in der Planung der Webentwicklung entsprechend vorzugehen. Es geht dabei vor allem um die Ausrichtung Ihres Marketings an, denn mit einwandfreiem Kundenservice und intuitiver Navigation bauen Sie Vertrauen in Ihre Marke auf. Eine gelungene Planung Ihrer Webentwicklung kann sich z. B. an den aktuellen Trends für Webdesign orientieren.

Hier haben wir für Sie einige Trends aufgelistet

Hallo Einheitsbrei. Den ersten Trend machen die Standard-Layouts nach bestimmten Designprinzipien. Der Vorteil liegt vor allem darin, dass User damit vertraut sind und die sog. Elevator Pitches direkt zeigen, worum es geht.

Module statt Pages! Es werden keine neuen fertigen Seiten gestaltet, sondern Systeme mit immer wiederkehrenden Komponenten wie z. B. Inhalts- und Funktionsbereiche. Weitere Elemente können Kontaktblock, Teaserblock, Logo oder Slider sein.

Das Card Design hängt eng mit dem vorausgegangenen Trend der Module zusammen, denn die einzelnen Blöcke können im Grunde frei eingeordnet werden. Hinter der Idee Card-Design steckt eine einheitliche Anordnung wie etwa bei Spielkarten.

Design für unterwegs. Ein responsives Webdesign ist nicht nur ein „Auch“, sondern ein „Muss“. Ihre Webseite sollte vor allem auf die mobile Nutzung ausgerichtet sein.

Ebenso wichtig ist inzwischen ein responsives Logo, das mindestens so viel zur Markenbotschaft beiträgt. Ihr Logo wächst und schrumpft nicht nur mit dem Medium, sondern verändert sich ggf. auch so, dass es perfekt passt.

Parallax Scrolling, das die Illusion von Tiefe erzeugt, weil Vorder- und Hintergrundelemente mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten scrollen. Das lässt sich übrigens wunderbar mit Standard-Layouts vereinen.

Der Split Screen Trend ist ein noch recht junger Trend, der sich aber lohnt, denn dadurch können Bilder und Grafiken großflächig platziert werden. Der Bildschirm teilt sich einfach in zwei vertikale Hälften.

Animation & Microinteractions. Starre Grafik war gestern, heute bewegen sich Figuren oder Buttons mit nur kleinen Effekten, die sich schon mit CSS3 erzielen lassen. Sie erhöhen Ihre User Experience, indem Sie z. B. die Bedienung vereinfachen.

Und das waren nur von uns ausgewählte Trends, die mit der heutigen Technik möglich sind. Ein weiteres riesiges Feld eröffnet sich beispielsweise durch Künstliche Intelligenz (KI), die Sie in Form eines intelligenten Chatbots für Ihren Kundenservice und die Anfragebeantwortung nutzen können. Auch damit lässt sich die UX um ein Vielfaches optimieren und Ihre Website zu einem innovativen Erlebnis machen.

Fazit

Wir geben Ihnen daher nicht nur das Wissen über bestimmte Begrifflichkeiten aus dem Technikbereich und dem Marketing mit, sondern auch, dass die jeweiligen Bereiche nicht getrennt voneinander zu betrachten sind. Sie haben Einfluss aufeinander und besonders wichtig ist, dass die Webentwicklung als Oberkategorie zu verstehen ist und auf Ihre Marketingzeile ausgerichtet wird. Wenn Sie dies als Auftraggeber Ihres Webprojektes selbst im Hinterkopf behalten und Ihre Vorstellung an den aktuellen Trends orientieren und mit den Webexperten kommunizieren, wird Ihr Projekt garantiert zum vollen Erfolg.

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Jonas Montag

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